Große Seidenstraße – 7 Länder: Georgien • Armenien • Iran • Turkmenistan • Usbekistan • Tadschikistan • Kirgistan

Große Seidenstraße Teil 1, 2 und 3

Vom Kaukasus zum Tienschan – 7 Länder und unfassbare 9000 km in 49 Tagen lassen Traveller-Herzen höher schlagen

Ihre Reisespezialistin

Kornelia Schau

Kornelia Schau

Ihre Reisespezialistin
Preis pro Person ab 7870 EUR
Dauer 49 Tage
Teilnehmer 4–12
Reiseleitung Deutsch sprechende Reiseleitung
Merkmale
Schwierigkeit
Bewertungen (4) 3,8
Tourcode SEISTR

Eine Reise entlang der Großen Seidenstraße… Brechen Sie auf zu einer Tour zwischen Kaukasus und Tienschan, in der Gewissheit, dass vor Jahrhunderten schwer beladene Karawanen mit kostbaren Waren vor Ihnen hier unterwegs waren.

Die berühmteste Handelsstraße der Welt

Diese Reise entlang einer der vielen Routen der berühmtesten Handelsstraße der Welt entführt Sie zu großartigen Kulturschätzen, in malerische Oasen und über von Wind umtoste Gebirgspässe. Erleben Sie heute wie damals auf den Basaren das Rascheln der Seide, den Duft der Gewürze, die Intensität der Farben, den Glanz von Gold, Silber und Edelsteinen, die Geräusche fremder Vögel und Tiere und den Geschmack der vielfältigen exotischen Speisen.

Georgien, Armenien, Iran, Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan, Kirgistan

Die Große Seidenstraße ist die älteste Verbindung auf dem eurasischen Kontinent, die vom äußersten Osten bis in den tiefsten Westen reicht und für beide Himmelsrichtungen bereichernd ist. Und doch ist sie streng genommen keine feste Straße – so gab und gibt es noch heute verschiedene Routen der Kaufleute, Gelehrten und Armeen, die zusammen ein Netz bilden, in welchem Religionen, Weltanschauungen, Kunst und Wissenschaft zu Hause sind und ihre Verbreitung finden. Reisen Sie mit uns in die Länder Georgien, Armenien, Iran, Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan und Kirgistan und erleben Sie den noch heute regen Handel und interkulturellen Austausch über Grenzen hinweg.

Die gesamte Reise zählt 49 aufregende und abwechslungsreiche Tage! Da aber nicht alle Reisegäste so viel Zeit zur Verfügung haben, kann jeder auch einzelne Etappen bereisen. Es gibt sechs verschiedene Varianten durch die sieben genannten Länder mit einer Reisedauer von 17, 21, 31, 35 oder eben 49 Tagen.

Bewertung unserer Kunden

3,8 (4 × bewertet)

Die dargestellte Bewertung ergibt sich automatisch aus allen von unseren Reisegästen nach Reiseende ausgefüllten Online-Fragebögen.

Höhepunkte

  • Kaukasische, persische und zentralasiatische Kultur
  • Georgien und Armenien – Kirchen, Klöster, Kulinarium im südlichen Kaukasus
  • Mosaiken, Moscheen und Menschen im Iran
  • Partherstadt Merw (UNESCO) und Feuerkrater Darwaza in Turkmenistan
  • 1001 Nacht in Usbekistan (UNESCO)
  • Kult! Der Pamir Highway in Tadschikistan
  • Nomadenleben in Kirgistan

Das Besondere dieser Reise

  • Einmaliges Konzept: 17, 21 31, 35 oder ganze 49 Tage unterwegs!
  • Die legendäre Seidenstraße neu interpretiert

Termine

  • B buchbar
  • garantierte Durchführung mit Ihrer Buchung
von bis Preis p.P. weitere Informationen
mit Ihrer Buchung ist die Durchführung gesichertB 24.04.2020 11.06.2020 7870 EUR EZZ: 980 EUR Deutsch sprechende Reiseleitung Buchen Anfragen
B 14.08.2020 01.10.2020 7870 EUR EZZ: 980 EUR Deutsch sprechende Reiseleitung Buchen Anfragen
2021
B 23.04.2021 10.06.2021 7970 EUR EZZ: 980 EUR Deutsch sprechende Reiseleitung Buchen Anfragen
B 13.08.2021 30.09.2021 7970 EUR EZZ: 980 EUR Deutsch sprechende Reiseleitung Buchen Anfragen

Ihr geplanter Reisetermin liegt weiter in der Zukunft als die hier angebotenen Termine? Dann nutzen Sie bitte dieses Formular und teilen Sie uns Ihren Wunschtermin mit. Wir setzen uns anschließend mit Ihnen in Verbindung.

Zusatzkosten

Internationale Flüge inkl. Transfers im Reiseland ab 800 EUR
Flughafentransfers (selbst gebuchte Flüge) auf Anfrage

Reiseverlauf

  • Blick auf Tiflis vom Mtatsminda-Park

    1. Tag: Anreise und Ankunft in Tiflis

    Individuelle Anreise und selbständige Fahrt zum Hotel. Nun kann Ihr großes Abenteuer Seidenstraße beginnen! Am Abend oder am nächsten Morgen besprechen Sie die Tour mit Ihrem Reiseleiter. Übernachtung im Hotel.

  • Willkommen in Tiflis

    2. Tag: Die georgische Hauptstadt 1×(F/A)

    Heute besichtigen Sie Tiflis. Zunächst besuchen Sie die berühmte Metechi-Kirche, danach geht es ins Bäderviertel mit den überkuppelten Schwefelbädern. Sie sehen die Festung Narikala, die Sioni-Kathedrale, die Anchiskhati-Basilika und das Nationalmuseum. Anschließend fahren Sie zur neuen, imposanten Sameba-Kathedrale. Am Abend schlendern Sie entlang des David-Agmashenebeli-Prospektes mit seinen wunderschönen Bauwerken. Begrüßungsabendessen in einem traditionellen Restaurant. Übernachtung wie am Vortag.

  • Signagi

    3. Tag: Klostergeist und Weinkultur 1×(F/M/A)

    Fahrt nach Kachetien – ins bekannteste Weinanbaugebiet Georgiens. Sie besuchen, die auf einem Hügel thronende Stadt, Signagi und bummeln durch ihre malerischen Gassen mit den herausragenden Holzschnitzereien an Türen, Balkonen und Fensterläden. In einem rustikalen Weinkeller auf dem Land verkosten Sie georgische Weine, deren traditionelle Herstellung sich stark von unseren Methoden unterscheidet. Zum Mittagessen sind Sie zu Gast auf einem Bauernhof. Am Nachmittag besuchen Sie die beiden Klosteranlagen Alawerdi und Ikhalto, bevor es nach Telawi geht, wo sich ein herrlicher Blick zum Kaukasus bietet. Übernachtung im Gästehaus. (Fahrzeit ca. 4-5h, 220 km).

  • Sewan Halbinsel mit Sevanavank Kloster (Sewanawank) am Sewan See

    4. Tag: Entlang der Klosterstraße zum Sewan-See in Armenien 1×F

    Zeitiger Start von Telawi in Richtung Armenien. Nach den Zoll- und Passformalitäten sowie dem Wechsel der Begleitmannschaft an der Grenze in Sadakhlo reisen Sie auf der Klosterstraße in Armenien weiter. Sie erreichen zunächst das Kloster Achthala, welches für seine gut erhaltenen byzantinischen Fresken bekannt ist. Wenige Zeit später gelangen Sie zum Klosterkomplex Haghpat (UNESCO-Weltkulturerbe). Weiter geht die Fahrt durch die hübsche Ortschaft Dilidschan. Bei den Einheimischen wird diese Gegend auch als „Schweiz Armeniens“ bezeichnet. In Serpentinen schlängelt sich der Weg hinauf zum Sewan-See. Übernachtung in einem idyllisch am Nordufer des Sees gelegenen Hotel. (Fahrzeit ca. 7h, 330 km).

  • Sonnentempel Garni

    5. Tag: Sewanavank, Höhlenkloster Geghard und Sonnentempel von Garni 1×(F/M)

    Vom Hotel erreichen Sie schnell die Sewan-Halbinsel und besuchen das Kloster Sewanavank. Die Fahrt durch Armenien geht weiter. Bald erhebt sich majestätisch der Ararat vor Ihnen. Der nächste Stopp gilt dem Höhlenkloster Geghard, dem beliebtesten Wallfahrtsort Armeniens. Der Klosterkomplex, der vom 4.-12. Jh. erbaut wurde, liegt auf knapp 1500 m. Die Kirche selbst ist zum Teil im Fels verborgen (UNESCO-Weltkulturerbe). Weiterfahrt nach Garni. Vor dem Besuch des Klosters stärken Sie sich erst einmal bei einer Familie und können beim Lawasch backen zuschauen. Dann geht es zu Fuß zum Sonnentempel Garni, der aus dem 1. Jh. stammt und unter dem Schutz der UNESCO steht. Danach fahren Sie in die armenische Hauptstadt Jerewan, wo Sie zunächst das Handschriftenmuseum Matenadaran besuchen. Am Abend Stadtrundgang. Sie sehen das Opernhaus, den Platz der Republik und steigen zur Kaskade hinauf, wo sich ein fantastischer Ausblick auf die Stadt und auf den biblischen Berg Ararat bietet. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 3-4h, 130 km).

  • Kirche Chor Virap mit Ararat

    6. Tag: Chor Virap, Noravank und Sternenobservatorium 1×(F/M)

    Chor Virap, das ca. 40 km südlich von Jerewan entfernte Kloster inmitten der Ararat-Ebene, ist das erste Ziel auf Ihrer heutigen Tour. Kein anderes Kloster Armeniens wird öfter abgebildet, an keinem anderen Ort scheint der Ararat so zum Greifen nah wie hier. Zweite Station ist das Kloster Noravank, welches am Ende einer engen Schlucht auf einem Felsen thront. Dieses Gebiet nahe Areni ist für seinen Weinanbau bekannt. Genießen Sie die armenische Küche bei einem Bauern zu Hause und probieren Sie den armenischen Wein. Auf dem Weg nach Goris besichtigen Sie unterwegs Karahunj, ein uraltes Observatorium, das vor mehr als 6000 Jahren konstruiert wurde und zu den ältesten erhaltenen Beweisen urzeitlicher Zivilisation zählt. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 5-6h, 260 km).

  • Meghri im Süden Armeniens

    7. Tag: Auf Tatevs Flügeln über die Schlucht von Vorotan 1×(F/A)

    Am Vormittag fahren Sie zum Kloster Tatev, das Sie mittels einer Seilbahn erreichen. Die fast 6 km lange Seilbahn, die auch als Wings of Tatev (Flügel von Tatev) bezeichnet wird, zählt zu den längsten Luftseilbahnen der Welt. In über 320 m Höhe schweben Sie über die diabolisch wirkende Schlucht des Vorotan. Weiterfahrt zur Höhlensiedlung von Khndzoresk. Kurze Wanderung durch die Schlucht. Zum Nachmittag fahren Sie weiter in den Südzipfel des Landes. Eine wunderschöne Fahrt bringt Sie über Kapan zum höchsten Pass des Landes, den Meghri-Pass (2535 m). Meghri liegt kurz vor der iranischen Grenze und erscheint wie die letzte grüne Oase vor dem Morgenland. Übernachtung bei einer armenischen Familie im Gästehaus. Die Frauen des Hauses haben Ihnen bei Eintreffen bereits ein feines armenisches Abschiedsessen bereitet. (Fahrzeit ca. 4-5h, 180 km).

  • Landschaft bei Jolfa

    8. Tag: Auf Wiedersehen in Armenien – auf nach Tabriz im Iran 1×(F/A)

    Heute verlassen Sie Armenien und reisen in den Iran. Am Morgen haben Sie noch etwas Zeit für Meghri und Umgebung. An der armenisch-iranischen Grenze bei Agarak/Norduz wechseln Sie wieder die Begleitmannschaft und weiter geht es auf iranischem Staatsgebiet. Willkommen im Iran, in Persien, im Land der Mosaiken und der Poesie! Zunächst fahren Sie durch das idyllische Arastal nach Jolfa und weiter gen Westen zum St.-Stephanos-Kloster (UNESCO-Weltkulturerbe). Am Abend erreichen Sie die Stadt Tabriz am Fuße des Sahand-Gebirges. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 4-5h, 200 km).

  • Blaue Moschee und Statue in Tabriz

    9. Tag: Tabriz – die Messestadt Irans 1×(F/A)

    Am Vormittag besichtigen Sie die Blaue Moschee aus dem 15. Jh. Anschließend geht es in das Aserbaidschan-Museum und zu dem im Park gelegenen Dichterfriedhof. Am Nachmittag besuchen Sie den historischen Basar (UNESCO-Weltkulturerbe) mit seinen Gewölbegängen, Geschäften, Hofanlagen und Moscheen. Im El-Goli-Park im Südosten der Stadt lassen Sie den Tag gemütlich ausklingen, bevor Sie ganz in der Nähe zum Abendessen gehen. Übernachtung wie am Vortag.

  • Familie in Isfahan

    10. Tag: Über Ardebil ans Kaspische Meer 1×F

    Von Tabriz brechen Sie heute auf ans Kaspische Meer. Doch zunächst legen Sie auf Ihrer Reiseroute einen Stopp in Ardebil ein, um das Sheikh-Safi-Heiligtum (UNESCO-Weltkulturerbe) zu besichtigen. Anschließend fahren Sie über das Hochland und durchqueren die Weidegebiete der Talesh-Hirten sowie den Nebelwald bei Asalem. Sie erreichen Bandar Anzali, die bedeutendste iranische Hafenstadt am größten Binnensee der Erde. Ankunft am Abend. Übernachtung im Hotel direkt am Meer. (Fahrzeit ca. 8-9h, 320 km).

  • Asadi-Freiheitsturm, Teheran

    11. Tag: Von der Sommerfrische in den Großstadtdschungel 1×F

    Am Morgen besuchen Sie den Fischmarkt. Nach diesem kurzen Abstecher in die Schwemmlandebene durchfahren Sie die rauere Landschaft des Elburs-Gebirges. Durch ein idyllisches Flusstal gelangen Sie in das kleine Dorf Masuleh. Inmitten dichter Wälder liegen die mit hellem Lehm verputzten Häuser terrassenförmig am Berghang. Am Abend erreichen Sie die mehr als 7 Mio. Einwohner zählende Hauptstadt Teheran. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 9h, 390 km).

  • Golestanpalast

    12. Tag: Moderne Weltstadt Teheran 1×(F/M)

    Gleich am Morgen statten Sie dem Teheraner Basar einen Besuch ab. Das Nationalmuseum und der Golestan-Palast (UNESCO-Weltkulturerbe) stehen danach auf dem Programm. Im nahe gelegenen Stadtpark stärken Sie sich bei einem Picknick. Am Nachmittag erhaschen Sie einen Blick in die „Schatztruhe Persiens“ bei einem Besuch der Juwelensammlung von Weltklasse im Gebäude der Zentralbank. Am Nachmittag wären die Tabiat-Brücke oder der Fernsehturm eine schöne Ausflugsvariante (optional gegen Zuzahlung). Übernachtung im Hotel.

  • Reisfelder im Nordiran

    13. Tag: Sāvāschi-Schlucht und Sari 1×F

    Heute folgen Sie dem Verlauf der alten Seidenstraße und gelangen in die Provinz Māzandarān. Auf einer Erkundungstour in die Sāvāschi-Schlucht entdecken Sie uralte Reliefs mit Jagdszenen aus der Zeit des Kadscharenkönigs Fath Ali Schah. Ein abenteuerlicher Pfad mitten durch den Fluss auf die andere Seite der Schlucht lässt jedes Entdeckerherz höher schlagen. Gegen Abend erreichen Sie Sari, die Hauptstadt der Provinz an den Nordhängen des Elburs-Gebirges. Übernachtung in einem einfachen Hotel. (Fahrzeit ca. 6h, 420 km).

  • Steinböcke im Golestan NP

    14. Tag: Der Golestan-Nationalpark 1×(F/M (LB)/A)

    Wenn es in den vorangegangen Tagen mehr um kulturelle Dinge ging, kommen Sie nun in eine Gegend, wo mehr die Natur im Vordergrund steht und für allerlei Kontraste sorgt. In der Provinz Golestan besteht die Bevölkerung zu großen Teilen aus Turkmenen. Nahe Gonbad-e Kavus steht der gleichnamige, 52 m hohe Grabturm, der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Er ist das Wahrzeichen der Region und der höchste sowie besterhaltene einer Vielzahl von Grabtürmen im nördlichen Iran. Am späten Nachmittag erreichen Sie Khāled Nabi. Er war ein vorislamischer Prophet der, nach Überlieferungen, auf der arabischen Halbinsel gelebt und Ankunft Jesus vorausgesagt haben soll. Seine Grabstätte, die sich zu einem lokalen Heiligtum entwickelt hat, befindet sich in der Region Turkmen-Sahra in der heutigen, nordostiranischen Provinz Golestan, an der Südflanke des Berges Kope-Dagh. Ganz in der Nähe von Khāled Nabi liegt ein ehemaliger Friedhof mit meist phallisch geformten Grabsteinen, die aus der Zeit der vor- oder frühislamischen Antike zu stammen scheinen. Hunderte steinerner Grabstelen über den sanft geformten Hügelkämmen ergeben einen eigenartig, für Iran ganz untypisch erscheinenden mystischen Eindruck. Sie übernachten in einem einfachen Gästehaus unweit des Nationalparks (Hüttenschlafsack mitnehmen). (Fahrstrecke ca. 5-6h, 310 km).

  • Khaled Nabi Turkmensahra

    15. Tag: Erkundungen im Golestan-Nationalpark 1×(F/M (LB)/A)

    Nach einem gemütlichen Frühstück brechen Sie auf zum Nationalparkmuseum, von wo aus Sie mit dem Nationalparkführer eine kleine Wanderung durch den Wald unternehmen. Bestaunen Sie die einzigartige Pflanzenwelt, die hier wohl niemand in dieser Vielfalt erwartet. Zudem besuchen Sie das Nationalparkmuseum. Bei einem Picknick im Park mit traditionellem turkmenischem Essen bleibt Zeit, um sich mit dem lokalen Guide auszutauschen. Anschließend fahren Sie weiter durch den Nationalpark gen Osten in die Provinz Khorasan. Das Landschaftsbild ändert sich völlig. Sie sind nun in einer Steppenregion unterwegs. An einer Rangerstation steigen Sie in die 4x4-Geländewagen um und tauchen tiefer in den Park ein. Auch zu Fuß werden Sie ein wenig unterwegs sein. In der kargen Landschaft stehen die Chancen gut, Gazellen, verschiedene Vögel und andere Tiere zu sehen. Am Abend Rückkehr in das Gästehaus und gemeinsames Abendessen. (Fahrstrecke ca. 4h, 250 km).

  • Hotel Bagt Kösgi

    16. Tag: Grenzübergang in den Bergen nach Turkmenistan 1×F

    Heute verlassen Sie den Iran in Richtung Turkmenistan. Zeitig am Morgen startet der Transfer hinauf in die Berge nach Bajgiran. Allein die bergige und einsame Grenzregion ist sehenswert. Der Grenzposten liegt auf einer Passhöhe. Nach einer hoffentlich kurzen Grenzprozedur erwartet Sie das turkmenische Team. Sie tauchen ein in eine völlig andere Welt. Am Abend, wenn es dunkel ist, unternehmen Sie eine besondere Stadtrundfahrt im sogenannten Las Vegas Zentralasiens. Seien Sie gespannt! Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 6h, 380 km).

  • Autobahn in Ashgabat

    17. Tag: Ashgabat und Flug nach Mary 1×F

    Ashgabat – die Stadt in der Wüste mit viel Marmor, Gold und unzähligen Denkmälern in breiten Alleen gehört zu den modernsten Zentralasiens. Zunächst fahren Sie stadtauswärts zu einem der größten Basare Zentralasiens. Über den Park der Unabhängigkeit, den Neutralitätsbogen und das futuristische Riesenrad geht es weiter in die alte Stadt Nisa, die ca. 12 km vor den Toren der Hauptstadt liegt. Hier besichtigen Sie die Überreste der Parther-Festungen (UNESCO). Im Nationalmuseum sehen Sie die Fundstücke aus Nisa und bekommen einen Überblick über die Geschichte der Turkmenen. Noch am späten Nachmittag fliegen Sie ca. 40 min bis Mary. Übernachtung im Hotel.

  • Merw

    18. Tag: Die Ruinen von Merw 1×F

    Der heutige Tag ist der historischen Stadt Merw (UNESCO-Weltkulturerbe) gewidmet. Zunächst passieren Sie das imposante, überkuppelte Mausoleum von Sultan Sanjar und Ibn Zaid sowie die mittelalterliche Burg Keshk. Am Nachmittag bestaunen Sie die Talkhatan-Baba- und die Ahun-Baba-Medrese. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 2-3h, 120 km).

  • Wanderung oberhalb der Leopardenschlucht

    19. Tag: In die Berge und Schluchten Turkmenistans 1×(F/M/A)

    Nach einem zeitigen Frühstück bringt Sie das Transferfahrzeug zum Flughafen für Ihren Rückflug nach Ashgabat. Im Geländewagen geht es nun gen Osten. Die erste Etappe führt Sie über Asphalt nach Chuli. Hier startet die heutige Wanderung in die spektakuläre Leopardenschlucht. Der gesamte Canyon gleicht einem riesigen Irrgarten. Die teils schmalen Hirtenpfade schlängeln sich kontinuierlich hinab in das Schluchtensystem und erlauben an einigen Stellen ehrfürchtige Blicke in die Tiefe. Nach dem Picknick verlassen Sie die Schlucht und fahren in die Nähe von Bami, wo Sie Ihr Zeltlager für die Nacht errichten. Übernachtung im Zelt.

  • Jeeps auf Piste

    20. Tag: Ruinenstadt Dehistan an der Seidenstraße 1×(F/M/A)

    Sie fahren weiter nach Dehistan. Dort erkunden Sie die Ruinen der Stadt an der Seidenstraße. Das Kopet-Dag-Gebirge wird durchquert und Sie gelangen durch das Sumar-Flusstal zur beeindruckenden Mondlandschaft von Karakala. In Dehistan befindet sich Ihr Nachtlager in der Nähe der Ruinenstadt. Übernachtung im Zelt. (Fahrzeit ca. 3-4h, 260 km).

  • Schulkinder in Nohur

    21. Tag: Mystische Bergdörfer und Thermalquellen im Untergrund 1×(F/M)

    Auf einer anderen Route geht es heute zurück nach Ashgabat (ca. 460 km). Eine Station ist das Bergdorf Nohur, wo Sie einen Friedhof besichtigen, der wie eine okkulte Stätte anmutet. Zum Seiden-Workshop wird ebenfalls in Norhur eingeladen. Entspannen können Sie später im unterirdischen Thermalbad Kow-Ata. Sie erreichen Ashgabat am frühen Abend. Nach zwei Nächten im Zelt genießen Sie die Annehmlichkeiten der komfortablen Hotels in Ashgabat. Übernachtung im Hotel.

  • Darvaza

    22. Tag: Flammendes Inferno in der Wüste Karakum 1×(F/A)

    Der heutige Vormittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Am Nachmittag fahren Sie nach Darwaza und besuchen unterwegs das Dorf Erbent, welches weithin für seine Filzprodukte bekannt ist. Nach Ankunft am Feuerkrater werden Sie die Nacht in Zelten verbringen. Insbesondere der Feuerkrater, der wenige km von der ehemaligen Siedlung entfernt liegt, ist das Ziel jedes Turkmenistan-Reisenden. Nach der langen Fahrt können Sie die letzten 5 km zu Fuß gehen. Seit den späten 70ern tritt aus der eingestürzten, ehemaligen Bohrstelle Erdgas aus. Irgendwann wurde das Gas in der Einsturzstelle entzündet und lodert seither, was gerade am Abend ein teuflisch-infernales Schauspiel ist. Spätestens dann weiß man, wo sich das Feuertor zur Unterwelt befindet. Stimmungsvolles Abendessen am Rande des immer heller leuchtenden Feuerkraters. Übernachtung im Zelt. (Fahrzeit ca. 3-4h, 300 km).

  • Familie in Wüste Karakum

    23. Tag: Oasenromantik in Chiwa in Usbekistan 1×F

    Weiter geht die Reise an die turkmenisch-usbekische Grenze in Schavat. Unterwegs besichtigen Sie die historischen Denkmäler in Kunja-Urgentsch (UNESCO-Weltkulturerbe): das Turabek-Khanum-Mausoleum, das Minarett Kutlug Timur, Kyrk Molla, das Mausoleum des Sultan Tekesch, das Mausoleum von Arslan II., das Mausoleum von Nadschmeddin Kubra und Sultan Ali. Nach den Zoll- und Passformalitäten sowie dem Wechsel der Begleitmannschaft erfolgt der Transfer in die Oase von Chiwa. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 6h, 350 km).

  • Stadtrundgang in Chiwa

    24. Tag: Minarette, Moscheen und Medresen 1×F

    In der Altstadt Itschan-Kala (UNESCO-Weltkulturerbe) finden sich ausschließlich historische Gebäude. Besonders dominant ist das bunte und nur 28 m hohe Stummelminarett. Sie besichtigen weiterhin die Residenz des Khans Kunja-Ark, das Minarett Kok-Minor, die Medrese Muchammad Rachim-Khan, das Minarett und die Moschee Dshuma, das Mausoleum Pachlavan-Machmud, die Medrese und das Minarett Islam-Khodsa, eine Karawanserei, das Stadttor Palvan-Darvosa, die Medrese Kutlymurad-Inak und die Residenz des Khans Tasch-Hauli. Übernachtung wie am Vortag.

  • Buchara - der Kaljian Komplex mit Minarett und Moschee

    25. Tag: Durch die Wüste Kysylkum nach Buchara 1×(F/M)

    Sie nutzen die kühlen Morgenstunden für die lange, aber sehr interessante Fahrt durch die Wüste Kysylkum nach Buchara. Sie überqueren den berühmten Amurdarja und legen ausreichend Fotostopps ein. Gegen Abend erreichen Sie die einstige Metropole. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 7-8h, 450 km).

  • Künstlermeile in Buchara

    26. Tag: Architekturschätze, Kunsthandwerk und Folklore 1×F

    Bei einer Stadtführung lernen Sie die mehr als 2300 Jahre alte Stadt Buchara kennen (UNESCO-Weltkulturerbe). Sie besichtigen den architektonischen Komplex Poi-Kaljan mit dem Minarett und der Moschee Kaljan und der Medrese Miri-Arab, die Festung Ark, die Moschee Bolo-Hauz, das Mausoleum Tschaschma-Ajub, das alte Samaniden-Mausoleum. Am Nachmittag durchstreifen Sie die überkuppelten Gewölbe und Handelsgassen der Goldschmiede Toki-Sargaron, den Baukomplex der Kosch-Medrese, den Basar der Seidenstoffe Tim Abdulla-Khan und die überkuppelten Gewölbe der Mützenmacher Toki Telpak-Furuschon und die der Geldwechsler Toki-Sarrafon. Am Abend sind Sie zu Gast bei einer Folkloreveranstaltung im kühlen Innenhof der Medrese Nadir Divan-begi. Übernachtung wie am Vortag.

  • Tamerlan Statue in der Oase Sharisabz

    27. Tag: Samarkand – die legendäre Stadt an der Seidenstraße 1×(F/A)

    Sie reisen weiter ins sagenumwobene Samarkand. Unterwegs besuchen Sie die Ruinen der Karawanserei Rabati-Malik aus dem 12. Jh. und den Wasserspeicher von Sardoba. Ein Zwischenstopp führt Sie in die grüne Oase Sharisabz, wo einst der große Herrscher Tamerlan geboren wurde. Nach der Ankunft in Samarkand Check-in im Hotel. Noch am Nachmittag begeben Sie sich zum weltberühmten Registan-Platz mit den Medresen Ulugbek, Tilla-Kori und Scher-Dor. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 5h, 300 km).

  • Registan von Samarkand

    28. Tag: Weltkulturerbe satt: Meisterwerke islamischer Architektur 1×F

    Sie besichtigen heute die Sehenswürdigkeiten der über 2700 Jahre alten Stadt Samarkand (UNESCO-Weltkulturerbe): die Moschee Bibi-Khanym, den alten Basar, den beeindruckenden Mausoleenkomplex Schachi-Sinda, die Sternwarte von Ulugbek und das Mausoleum von Gur-Emir. Übernachtung wie am Vortag.

  • Samarkand im Abendlicht

    29. Tag: Freizeit in Samarkand 1×F

    Heute besuchen Sie bei Interesse noch zwei weitere Mausoleen. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. Übernachtung wie am Vortag.

  • Wappen Tadschikistans

    30. Tag: Auf den Spuren Alexander des Großen in Tadschikistan 1×(F/A)

    Nur 60 km sind es zur usbekisch-tadschikischen Grenze. Nach Erledigung der Grenzformalitäten fahren Sie nach Pendschikent. Während einer Stadtbesichtigung werden Sie die Stadt näher kennenlernen. Die nahezu vollständig erhaltene sogdische Ruinenstadt von Pendschikent gilt als das „Pompeji Zentralasiens“. Weiterfahrt nach Duschanbe. In Pandschrud kurze Besichtigung des Mausoleums des tadschikisch-persischen Poeten Abuabdullo Rudaki. Begrüßungsabendessen in einem der schicken Teehäuser Duschanbes. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 5h, 310 km).

  • Das Rudaki Denkmal in der Hauptstadt Duschanbe.

    31. Tag: Duschanbe und Umgebung 1×(F/M/A)

    Sie unternehmen eine Führung durch die Stadt, deren wortwörtliche Übersetzung Montag bedeutet, weil früher im ehemaligen Dorfkern montags der Markt abgehalten wurde. Heutzutage können Sie den Basar an allen Wochentagen besuchen und werden bei der Stadtbesichtigung auch noch das tadschikische Nationalmuseum kennenlernen. Neben zahlreichen Artefakten aus der sogdischen und gräko-baktrischen Zeit findet sich dort die mit 14 m Höhe (seit der Zerstörung der Buddha-Figuren im afghanischen Bamian) größte erhaltene Buddha-Statue Zentralasiens aus der Kuschan-Periode. Bei aller Kultur wird die Entspannung nicht zu kurz kommen, am besten in einem der zentralasiatischen Teehäuser! Am Nachmittag führt Sie ein Ausflug zum Fort Hisaar, wo Sie einen herrlichen Panoramablick über das gleichnamige Tal genießen. Übernachtung wie am Vortag.

  • Entlang des Flusses  Panj

    32. Tag: Fahrt in den Pamir nach Kalaikum 1×(F/M/A)

    Heute fahren Sie nach Kalaikum. Erster wichtiger Stopp ist am Nurek-Stausee. Auf einer Passhöhe vor Schurobod werden dann erstmals der GBAO-Stempel, das ist die Sondergenehmigung zur Reise ins Pamir-Gebiet, kontrolliert. Gegen Abend erreichen Sie, je nach Straßenbedingungen und Verkehr, den wichtigen Knotenpunkt Kalaikum und sind am Abend bei einer Pamiri-Familie zu Gast. Übernachtung im Homestay. (Fahrzeit ca. 8h, 360 km).

  • Entlang des Pamir Highways

    33. Tag: Khorog – Hauptort im Pamir 1×(F/M/A)

    Auf spektakulärer Piste und durch ein enges Tal windend geht die Reise entlang der tadschikisch-afghanischen Grenze bis Sie mittags Khorog erreichen. Sie besuchen zunächst das Museum, wo Sie vieles über die Region, die Natur sowie Land und Leute erfahren. Am Nachmittag fahren Sie zum Stolz der Pamiris, zu einem der höchst gelegenen Botanischen Gärten der Welt (2320 m), der hoch über der Stadt thront. Nicht nur der Artenreichtum in dieser Höhe, auch der wundervolle Blick über Khorog wird Sie begeistern! Übernachtung in einer Pension. (Fahrzeit ca. 6h, 220 km).

  • Ishkashim mit Hindukush

    34. Tag: Geschichtsträchtiger Wakhan-Korridor 1×(F/M/A)

    Sie starten zeitig, denn heute wartet wieder ein Tag voller Ausflüge und Besichtigungen auf Sie. Sie verlassen Khorog und fahren zunächst hinauf zu den berühmten Quellterrassen von Garm Chashma. Diese ca. 50-60° C heißen Quellen laden zu einem entspannten Bad ein. Kurz vor Ishkashim wird der Blick frei auf den Hindukusch. Der Wakhan-Korridor ist eine der interessantesten und schönsten Regionen des Pamir. Am Wegesrand besuchen Sie die Festung von Kachkacha. Fahrt nach Jamg. Übernachtung im Homestay. (Fahrzeit ca. 6-7h, 200 km).

  • Festung Jamchun

    35. Tag: Wakhan-Korridor (Erholungstag) 1×(F/M/A)

    Der Tag kann ruhig angegangen werden. Das Quartier wird heute nicht gewechselt. Genießen Sie die Zeit in diesem wunderbar ruhigen Tal. Ein Rundgang durch Jamg lohnt sich. Sie besuchen das Museum und den berühmten Sonnenkalender von Surfi Muborak Kadam, dem Mystiker, Astronomen und Musiker. Die heißen Quellen von Bibi Fatima sowie die Festung Jamchun sind ebenso lohnenswerte Ziele. Von der Festung (3200 m) haben Sie einen fantastischen Blick über das weite Tal und hinüber zu den weißen Gipfeln des Hindukusch. Nur 7 km sind es bis zur Festung und weitere 7 bis zu den heißen Quellen, wo Sie prima entspannen können. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit ca. 1h, 28 km).

  • Hochsteppe im Pamir

    36. Tag: Über die Pamir-Hochebene nach Murghab 1×(F/M/A)

    Morgens brechen Sie auf, um das Hochplateau der Region Murghab zu erreichen. Nach dem Grenzpunkt von Khargusch folgt die Überquerung des gleichnamigen Passes (4344 m). Die Seen Bulunkul und Yashikul liegen in einer Art Mondlandschaft – gleichermaßen beeindruckend und schauderhaft. Ihr Tagesziel ist Murghab (ca. 140 km). Die Stadt auf 3630 m ist das administrative Zentrum des Ostpamirs. Höhepunkt des Ortes ist der Blick zum ca. 100 km entfernten Muztagh Ata (7546 m). Die Einwohner (mehrheitlich Kirgisen) betreiben einen überschaubaren Basar. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 7h, 320 km).

  • 37. Tag: Hochgebirgssee Karakul 1×(F/M/A)

    Vormittags haben Sie noch einmal Gelegenheit Murghab auf eigene Faust zu erkunden, bis es zum Karakol-See weiter geht. Mit dem Akbaital-Pass (4655 m) überfahren Sie zugleich den höchsten Punkt dieser Reise. An den Ufern des Sees weiden Yak-Herden und geben mit der Alai-Kette im Hintergrund schöne Fotomotive ab. Übernachtung im Homestay. (Fahrzeit ca. 2-3h, 260 km).

  • Biker auf dem Pamir Highway

    38. Tag: Auf nach Osch in Kirgistan 1×(F/M)

    So langsam verabschieden Sie sich von Tadschikistan. Die tadschikische Grenze liegt hoch oben in den Bergen. Es geht über den Kysil-Art-Pass (4336 m) nach Sary Tasch in Kirgistan. Die Straße ist ab hier sehr gut ausgebaut und schon bald bewältigen Sie Taldyk (3589 m), den letzten hohen Pass dieser Reise. Von hier können Sie noch einmal zum Pik Lenin blicken. Dann geht es hinab ins Gulcha-Tal. Das ist das typische Kirgistan, wie man es aus Büchern von Aitmatov kennt: Hochalmen, Jurten, Pappeln und unzählbar viele Pferde. Unterwegs bieten sich immer wieder Stopps an Straßenmärkten an, auch zum Nachtanken von Stutenmilch. Am Nachmittag erreichen Sie Osch. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 5h, 260 km).

  • Unterwegs auf dem Basar in Osch

    39. Tag: Osch – die „zweite Hauptstadt“ Kirgistans 1×F

    Heute unternehmen Sie nach einem gemütlichen Frühstück einen Stadtrundgang ins quirlige Osch. Das Stadtbild wird beherrscht von einem Hügel, dem Tacht-i-Suleyman (Salomonfelsen). Der biblische König Salomo habe irgendwann einmal mit Ochsen gepflügt und an diesem Berg gesagt: „Chosch“ (russisch für „genug“). Dieser Felsen ist eine Art Pilgerstätte für alle Glaubensrichtungen und bietet zudem noch einen schönen Blick über die Stadt. Weiterhin sollte das Museum für Geschichte und Kultur besucht werden, wie auch der Dschauma-Basar, der über die Grenzen von Kirgistan hinaus gerühmt wird. In einer der vielen Volksgärten finden Sie Schutz vor Sonne und Hitze und können ein letztes Mal lokale Köstlichkeiten sowie das überaus schmackhafte kirgisische Bier genießen. Abschiedsessen am Abend mit der Gruppe. Übernachtung wie am Vortag.

  • Baetovo

    40. Tag: Panoramafahrt über die Fergana-Kette (3000 m) 1×(F/A)

    Genießen Sie heute die wundervollen Ausblicke und Landschaften mit den schneebedeckten Bergkuppen! Richten Sie sich auf einen sehr langen, dafür interessanten Fahrtag mit vielen Fotopausen ein. In dem kleinen Städtchen Uzgen legen Sie einen Stopp ein, um Bauwerke der Karakhaniden zu besichtigen. Über den Kaldama-Ashuu-Pass (3062 m) geht es hinunter ins Dorf Kazarman. Übernachtung bei einer kirgisischen Gastfamilie. (Fahrzeit ca. 5h, 250 km).

  • Tash Rabat

    41. Tag: Tasch-Rabat-Karawanserei und Jurtenübernachtung 1×(F/M/A)

    Auf gut ausgebauten Straßen fahren Sie über Naryn zur wunderbar, in einem weiten Tal gelegenen Karawanserei von Tasch Rabat. Lassen Sie sich von der Geschichte und vor allem auch von der Lage der Unterkunft der früheren Reisenden auf dem Weg nach China ins sagenumwobene Kashi/Kashgar überraschen. Übernachtung im Jurtencamp. (Fahrzeit ca. 5h, 300 km).

  • Zu Gast bei den Nomaden

    42. Tag: Zu den Sommerweiden der Nomaden am Song Kul 1×(F/A)

    Heute geht die Fahrt zum herrlichen Bergsee Song Kul. Auf dem Weg dorthin passieren Sie die Stadt Naryn, wo Sie sich den Hauptplatz der Stadt, das Denkmal der Unabhängigkeit, die Blaue Moschee und, so geöffnet, eine Kunstgalerie ansehen. Über den Kurtkal-Pass (3660 m), auch Moldo Aschuu genannt, geht es schließlich hinauf zum See (3013 m). Hier haben die kirgisischen Hirten ihre Jailoos, die Sommerweiden. Übernachtung in Jurten. (Fahrzeit ca. 6h, 280 km).

  • Junge mit Eseln in Kirgistan

    43. Tag: Entschleunigung in malerischer Naturkulisse 1×(F/M/A)

    Genießen Sie den Tag am See! Unternehmen Sie eine leichte Wanderung zu den Petroglyphen und machen Sie sich beim Besichtigen der Jurten noch besser mit dem Leben der Nomaden vertraut. Wer möchte kann optional einen Reitausflug unternehmen. Gemeinsam bauen Sie eine Jurte auf! Das völlige Fehlen von Fremdlicht macht die sternenklare Nacht zu einem Höhepunkt mit einem unfassbar schönen Sternenhimmel. Übernachtung wie am Vortag.

  • Issyk Kul - Lichtspiel

    44. Tag: Auf zum großen Bruder – dem Issyk Kul 1×F

    Sie verlassen den Song Kul und fahren entlang des gewaltigen Issyk Kul in Richtung Osten. Die „Perle Zentralasiens“ ist der zweittiefste Binnensee der Erde. Unterwegs in Kotschkor besuchen Sie ein kleines Museum, in dem die traditionellen, farbenfrohen Shyrdaks hergestellt werden. Weiter geht es entlang der Südküste des Sees bis in die Kleinstadt Karakol am Ostende des gewaltigen Sees. Übernachtung in einem Gästehaus. (Fahrzeit ca. 8-9h, 380 km).

  • Kind in Süd-Kirgistan

    45. Tag: Karakol – Stadt der Wasserbauer 1×(F/A)

    Der Tag beginnt mit einer kurzen Stadtbesichtigung in Karakol. Eine Besonderheit der Stadt ist die chinesische Moschee, welche ganz aus Holz und ohne einen einzigen Nagel erbaut wurde. Ebenfalls ganz aus Holz ist die russisch-orthodoxe Dreifaltigkeitskirche, welche 1896 in einem Rosengarten entstand. Sie wurde erst in den 90ern restauriert. Danach fahren Sie in die bekannte Schlucht von Jety Öguz und werden die roten Felsformationen der „Sieben-Bullen“ und das „Gebrochene Herz“ bei einer leichten kurzen Wanderung sehen. Später erwartet Sie ein gemeinsamer Kochabend bei einer uigurischen Familie. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit ca. 1h, 40 km).

  • Schaschlyk

    46. Tag: Der russische Forschungsreisende Prshewalskij 1×F

    Heute brechen Sie nach dem Frühstück auf, um sich auf den Weg nach Cholpon Ata zu machen. Unterwegs besuchen Sie das Przewalski-Museum und erfahren dort einiges über den berühmten russischen Zentralasienforscher, der leider während seiner fünften Reise in Karakol 1888 verstarb. Weiterhin sehen Sie einen der vielen Grabhügel und Petroglyphen – in Stein gearbeitete Felsbilder aus prähistorischer Zeit. Ein Erlebnis der kuriosen Art erwartet Sie im Kulturzentrum Ruch Ordo. Die ca. 4,5 ha große Parkanlage ist voller Figuren berühmter Menschen der Zeitgeschichte – man könnte sagen das „Madam Tussauds“ Kirgistans. Zwischen Wissenschaftlern, Dichtern und Denkern, Politikern sowie Religionsstiftern finden Sie hier zum Beispiel Tschingis Aitmatow oder Sayakbai Karalaev. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 4h, 150 km).

  • Kirgistan Flagge

    47. Tag: Bootsfahrt auf dem zweitgrößten Hochgebirgssee der Welt 1×F

    Von Cholpon Ata ausgehend unternehmen Sie heute eine ca. einstündige Bootsfahrt, bei der Sie noch einmal den großen See in aller Stille auf sich wirken lassen! Danach begeben Sie sich auf den Rückweg nach Bischkek. Ca. 60 km östlich von Bischkek erreichen Sie den Burana-Turm mit den Bal-Bals (Steinfiguren) und den Ruinen der historischen Stadt von Balasagun. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 6h, 280 km).

  • Wachablösung Bishkek

    48. Tag: Bischkek – den Charme der Sowjetzeit erleben 1×(F/A)

    Die Stadt selbst präsentiert sich als eher verschlafen wirkende Hauptstadt mit breiten Straßen, schönen grünen Parks und schattigen Platanenalleen. Neben dem zentralen Platz der Unabhängigkeit sehen Sie das Parlament, das „Weiße Haus“, die große Statue von Lenin, mit etwas Glück die Wachablösung auf dem Ala-Too-Platz und die ewige Flamme auf dem Platz des Sieges. Abschiedsabendessen in Kirgistan. Übernachtung im Hotel.

  • 49. Tag: Eine lange Reise geht zu Ende 1×F

    Tausende von km liegen hinter Ihnen. Was für eine verrückte Reise! Wo sind Sie nochmal gestartet? Selbständige Fahrt zum Flughafen und individuelle Heimreise.

Enthaltene Leistungen ab Tiflis/an Bischkek

  • Wechselnde Deutsch sprechende Reiseleitung
  • Inlandsflüge Ashgabat – Mary und zurück in Economy Class
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen, Kleinbussen oder Geländewagen
  • Bootsfahrt auf dem Issyk Kul (wetterabhängig)
  • Weinverkostung in Areni
  • Campingausrüstung für die Übernachtungen in Dehistan und Darwaza exkl. Schlafsack
  • Gemeinsamer Jurtenaufbau am Song-Kul-See
  • Demonstration der traditionellen Filzteppichherstellung in Kochkor
  • Gemeinsamer Kochabend mit einer uighurischen Familie in Karakol
  • Alle Eintritte laut Programm
  • Reiseliteratur
  • 7 Ü: Gästehaus im DZ
  • 30 Ü: Hotel im DZ
  • 3 Ü: Zelt
  • 3 Ü: Jurte
  • 3 Ü: Gästehaus im DZ (Gemeinschaftsbad)
  • 1 Ü: Privatunterkunft im MBZ
  • 1 Ü: Pension im DZ
  • Mahlzeiten: 48×F, 18×M, 2×M (LB), 25×A

Nicht in den Leistungen enthalten

An-/Abreise; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum Iran (ca. 50 €), Turkmenistan (ca. 35 €), Tadschikistan (ca. 50 €); Einreise Turkmenistan (ca. 14 US$); Tourismusgebühr von 2 US$ pro Übernachtung in Turkmenistan; optionale Ausflüge; Foto- bzw. Videogenehmigungen; Trinkgelder; Persönliches

Höhepunkte

  • Kaukasische, persische und zentralasiatische Kultur
  • Georgien und Armenien – Kirchen, Klöster, Kulinarium im südlichen Kaukasus
  • Mosaiken, Moscheen und Menschen im Iran
  • Partherstadt Merw (UNESCO) und Feuerkrater Darwaza in Turkmenistan
  • 1001 Nacht in Usbekistan (UNESCO)
  • Kult! Der Pamir Highway in Tadschikistan
  • Nomadenleben in Kirgistan

Das Besondere dieser Reise

  • Einmaliges Konzept: 17, 21 31, 35 oder ganze 49 Tage unterwegs!
  • Die legendäre Seidenstraße neu interpretiert

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 4, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Iran
Die Beachtung der islamischen Kleidervorschriften sind Pflicht. Für Frauen gilt: In der Öffentlichkeit, d.h. außerhalb des eigenen Hotelzimmers muss immer ein Kopftuch (bunt erlaubt!) getragen werden. Arme und Beine dürfen nicht unbedeckt sein. Am praktischsten ist die Kombination Leggings oder leichte Stoffhosen und darüber dann ein längeres Kleidungsstück (Strickjacke, Cardigan, längere Bluse, Tunika), welches zumindest den größten Teil der Oberschenkel (am besten bis zum Knie) bedeckt. Für Männer gilt es, keine kurzen Hosen zu tragen. Kurze Hemden sind aber erlaubt, auch in den Moscheen. Bitte denken Sie daran, dass sich die Damen bei der Anreise in den Iran bereits im Flugzeug nach iranischen Vorschriften kleiden müssen, d.h. Kopftuch und Mantel oder ähnliches griffbereit haben!

Die Unterkünfte
Die meiste Zeit übernachten Sie in Hotels und Pensionen mit internationalem Standard. Ab und an sind allerdings auch sehr einfache Unterkünfte dabei, die nur teilweise über Bad/WC verfügen. Das betrifft zum einen die Zeltübernachtung in Turkmenistan und zum anderen die Homestay-Übernachtungen in Iran und Tadschikistan sowie die Jurtenübernachtungen in Kirgistan.

Gästehaus/Iran – Golestan
Das Gästehaus verfügt über mehrere Schlafräume. Die Unterbringung erfolgt entweder direkt im Haus oder in den umliegenden Anbauten der gastgebenden Familie. In den Zimmern befinden sich einfache Badezimmer, teils ein Badezimmer/Toilette für zwei Zimmer. Stellen Sie sich daher auf eingeschränkte Wasch- bzw. Duschmöglichkeiten ein. Die Toiletten sind einfache Toiletten mit einem eingelassenen Becken im Boden. Je nach Auslastung des Gästehauses ist eine Einzelbelegung nicht garantiert.

Zeltübernachtung in Dehistan und Darwaza/Turkmenistan
Die Nächte in Dehistan und Darwaza verbringen Sie in Campingzelten. Die benötigte Ausrüstung inkl. Schlafsack und Isomatte wird gestellt. Toilettenzelt und Waschgelegenheit sind vorhanden. Wir achten sehr genau darauf, dass Sie während der wenigen Zeltübernachtungen auch den bestmöglichen Komfort erfahren.

Zum 1. August 2017 wurde in Turkmenistan eine Tourismusgebühr von 2 US$ pro Übernachtung für ausländische Touristen und Besucher eingeführt, die vor Ort von den Hotels erhoben wird.

Homestays/Tadschikistan
Homestays sind private Gästehäuser mit einem oder mehreren Schlafräumen sowie einem Aufenthaltsraum. Die Unterbringung erfolgt oft direkt im Haus oder im Anbau der gastgebenden Familie. Zudem gibt es oft nur einfachste Außentoiletten und eingeschränkte Wasch- bzw. Duschmöglichkeiten.

Jurtenübernachtung/Kirgistan
In den Jurten nächtigen vier bis sechs Personen. Es gibt Generatorstrom und das Trinkwasser stammt aus sauberen Bächen oder Quellen. Duschen sind nicht vorhanden und die Toiletten und Waschbecken befinden sich außerhalb der Jurten. Die Jurten am Song-Kul-See und in Tasch Rabat werden nachts beheizt. Einzelbelegung ist nur am Song-Kul-See möglich.

Flughafentransfers
Bei Buchung der internationalen Flüge durch DIAMIR Erlebnisreisen sind die Flughafentransfers inklusive.

Bei der verbindlichen Buchung dieser Reise ist es im Rahmen der Visabeantragung für Iran und Turkmenistan notwendig, dass Ihre Daten (Name, Geschlecht, Geburtsdatum, Passnummer, Nationalität) an die Behörden und Agenturen weitergegeben werden.

Aufgrund der Visabestimmungen und Bearbeitungszeiten können Buchungen nur bis 2-3 Monate vor Abreise entgegengenommen werden!

Anforderungen

Für diese lange Reise sind keine besonderen körperlichen Voraussetzungen erforderlich, Sie sollten jedoch uneingeschränkt bewegungsfähig sein. Der tägliche Ein- und Ausstieg in die Kleinbusse, bzw. Geländewagen sowie kleinere Anstiege und Treppen bei den Stadtspaziergängen sollten Ihnen keine Probleme bereiten. Lange Fahrstrecken mit einer Dauer zwischen 6-8h sind keine Seltenheit. Auf der „Königsetappe“ von Bandar Anzali bis Teheran im Iran sind Sie ca. 9h unterwegs. In Tadschikistan/Pamir schlafen Sie einige Nächte hintereinander auf Höhen zwischen 3600 und 4000 m. Die höchste Passstraße befindet sich ebenfalls im Pamir und heißt Akbaital-Pass (4655 m).
Stellen Sie sich auf heißes, trockenes und an den Pässen und in den Bergen kühles, trockenes Klima ein. Wartezeiten an den Grenzen und damit verbundene zeitliche Programmverschiebungen müssen akzeptiert werden.
Flexibilität, Teamgeist und zum Teil Komfortverzicht sind unentbehrlich für die Teilnahme an dieser Reise!

Einreise Iran
Ihr Reisepass darf keinen israelischen Stempel enthalten, ein Stempel der USA ist jedoch kein Problem. Sollte Ihr Reisepass einen israelischen Stempel enthalten, besteht die Möglichkeit, einen zweiten Reisepass zu beantragen. Nähere Informationen hierzu finden Sie in dem jeweils für Sie zuständigen Bürgerbüro.

Schweizer Reisegäste benötigen für ein Iran-Visum zusätzlich eine sogenannte Fingerabdruckkarte (ca. 60 CHF). Dafür ist in jedem Kanton eine Stelle eingerichtet, wo man persönlich erscheinen muss.

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

Passende Reisevorträge zu Ihrem Reiseziel finden Sie hier.

Reiseberichte