Geschichten von unterwegs

Reisebericht: Südafrika • Lesotho • Swasiland – Wieder in Afrika

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20 Tage Safari „Eine Welt in einem Land“ vom 22.09. – 11.10.2916

Hallo liebes Team von DIAMIR,
wir hatten im Herbst 2016 eine weitere tolle Reise mit DIAMIR, diesmal waren wir in Südafrika. Eine super Reiseleitung mit Thomas Friess und unserem Fahrer Allan, eine tolle Reisegruppe mit lauter netten Menschen, mehr braucht es nicht…
Anbei finden Sie mein Reisetagebuch.

Erste Woche, erster Tag
Nach elf Stunden Nachtflug sind wir planmäßig in Johannesburg gelandet und auch der Transfer zum Safari-Klub, wo wir unsere erste südafrikanische Nacht verbringen werden, hat prima geklappt.

Der heutige Tag dient der Akklimatisierung, Ruhe und auch dem ersten Beschnuppern unserer Mitreisenden, bevor wir morgen früh zu unserem gemeinsamen Abenteuer starten. Auch Thomas lernen wir kennen, unseren Guide, der uns in den nächsten drei Wochen Vater, Lehrer und Beschützer ist und uns die Schönheit dieses Landes näherbringen will. Er kennt und liebt das Land, seine Menschen und Tiere. Thangami, ein junger Zulu, wird unseren Bus steuern. Sein Name liest sich leichter als wir ihn aussprechen können, auf seinen Wunsch hin nennen wir ihn Allan. Wir mögen beide auf Anhieb.

Zweiter Tag
Da wir rasch festgestellt haben dass alle Mitreisenden rechte Tierbeobachtungsfans sind, haben wir unser Programm kurzerhand etwas umgestellt um morgen mehr Zeit im Krüger-Nationalpark verbringen zu können.
In aller Frühe brechen wir auf und stürzen uns ins Gewimmel auf den Straßen rund um Johannesburg. Sobald wir jedoch die Außenbezirke erreicht haben, wird’s ruhiger. Nun sind wir auf dem Weg nach Mpumlanga. Wir gleiten durch eine weite Hochebene, mal karg, mal baumbestanden. Viehherden knabbern an den mitunter spärlichen Gräsern, Bauern bewässern ihre Felder. Bei dem alten Goldgräberstädtchen „Pilgrims Rest“ legen wir eine Pause ein. Dieses Örtchen steht komplett auf der Welterbeliste der UNESCO, einen Bummel hier wollen wir uns nicht entgehen lassen…
Wir fahren weiter, allmählich ändert sich die Landschaft. Berge tauchen in der Ferne auf, wir überqueren Flüsse und sehen sogar den ein-oder anderen Wasserfall. Kurz nach Mittag erreichen wir Graskop, unser heutiges Ziel. Im hießigen Pfannkuchenhaus lassen wir uns selbige schmecken, es gibt sie hier in den unterschiedlichsten Varianten in allen erdenklichen Geschmacksrichtungen. Wir checken in unserem Hotel ein, erfrischen uns kurz und sind schon wieder unterwegs. Der Blyde-River-Canyon ist unser Ziel, er gilt als drittgrößter Canyon der Welt und als der einzige, der über eine üppige Flora und Fauna verfügt, also sozusagen „grün“ ist. Wir spazieren hinunter zu den „Bourke‚s Luck Potholes“, bizarre Strudellöcher, vom Wasser der Flüsse in die bunten Felsen geschnitten. Schließlich reißen wir uns von diesem faszinierenden Tal los um hinaufzufahren zu „God‘s Window“. Hier erwartet uns ein kurzer Anstieg, der allerdings von einem spektakulären Ausblick belohnt wird. Nun sind wir aber doch müde geworden und die Sonne verschwindet rasch hinter den Bergen. Wir kehren zurück zu unserer Unterkunft, spülen uns rasch den Staub von den Körpern und lassen den Tag bei einem gemeinsamen Essen gemütlich ausklingen.

Dritter Tag
Los geht’s, der „Krüger“ ruft…
Voller Vorfreude auf diesen berühmten Nationalpark fahren wir auf einer schönen Panorama-Route in Richtung der südlichen Einfahrt dieser 19 485 km² großen Schutzzone. Bevor wir in den Park hineinfahren dürfen sind einige Formalitäten zu erledigen, auch unsere Passnummern müssen wir hinterlegen. Die Ranger müssen zu jeder Zeit wissen wieviele Menschen sich hinter den Zäunen aufhalten, nicht ganz einfach, ist die Fläche doch in etwa so groß wie das Bundesland Rheinland-Pfalz. Endlich ist alles erledigt, unterschrieben und bezahlt, gespannt passieren wir das Tor.
Wir drosseln unser Tempo erheblich, um die Tiere, die wir ja zu sehen hoffen, nicht zu erschrecken. Einiges an Verhaltensregeln hat man uns auch mit auf den Weg gegeben, so dürfen wir beispielweise unser Fahrzeug keinesfalls verlassen, es sei denn wir befinden uns innerhalb eines umzäunten Restcamps. Wir dürfen nicht vergessen dass wir uns im Reich der wilden Tiere befinden, diese haben hier das Sagen, wir sind allenfalls geduldete Gäste.
Wir pirschen uns langsam voran, eine Herde Impalas kreuzt unseren Weg. Elefantenmütter führen ihre Babys zum Wasser, in der Ferne sehen wir zwei schlafende Nashörner. Direkt neben der Straße weidet eine Giraffe die oberen Blätter eines Baumes ab, an einem Wasserloch tummeln sich übermütig spielende Äffchen. Es ist traumhaft, nie und nimmer hätten wir mit so vielen Tiersichtungen gleich zu Beginn unserer Pirschfahrt gerechnet. Und so erhielt unsere Gruppe ihren Namen, die „Glückstruppe“ war geboren…
Fast widerwillig fahren wir in eins der Restcamps hinein um eine Kleinigkeit zu essen und etwas auszuruhen. Thomas versichert uns hoch und heilig dass wir nichts versäumen, auch die Tiere halten über die heißen Mittagsstunden Rast und sind nahezu dann unsichtbar. So versorgen wir uns mit Speis und Trank und suchen uns ein schattiges Plätzchen mit Blick auf einen vorbeifließenden Bach. Ein Wasserbock grast einträchtig mit einem kleinen Vogel am Ufer, ein idyllisches Bild. Endlich brechen wir wieder auf, langsam bewegen wir uns dabei in Richtung des „Berg en Dal Camp“, wo wir Quartier nehmen wollen für die nächsten beiden Nächte. Auch jetzt ist uns das Glück hold, wir haben weiterhin ungewöhnlich viele Tiersichtungen obwohl wir etwas an Tempo zulegen müssen um das Camp rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit zu erreichen. Das schaffen wir gerade eben so, checken bei der kleinen Rezeption ein und machen uns auf die Suche nach den uns zugeteilten Schlafhäuschen. Nun freuen wir uns doch auf eine Dusche und ein leckeres Abendessen.

Vierter Tag
Früh um 4:15 Uhr reißt uns der Wecker aus den Träumen. Rasch machen wir uns fertig und eilen zum vereinbarten Treffpunkt, haben wir doch eine ganz besondere Pirschfahrt vor. Mit einem offenen Jeep geht’s hinaus um den Sonnenaufgang und mit etwas Glück auch das Erwachen der Tiere zu erleben. Warm eingepackt klettern wir in den offenen Wagen und lassen uns den Fahrtwind um die Ohren pfeifen. Dabei leuchten wir mit Strahlern in den noch nachtdunklen Busch, mitunter leuchtet es zurück, die Augen der Tiere reflektieren das Licht. Unser sprichwörtliches Glück stellt sich mit zunehmendem Tageslicht ein, zu unserer hellen Freude können wir abermals viele der tierischen Bewohner des Parks entdecken.
Ein Elefant nimmt sein Frühstück direkt am Wegrand ein, knabbert genüsslich an einem Busch, fast in Reichweite unserer Arme. Es ist schon ein besonderes Erlebnis, keine Scheibe schützt uns diesmal… Das Gefühl der unmittelbaren Nähe zu diesen wilden Tieren ist einfach faszinierend. Nashorn, Nilpferd, Giraffen, Elefanten, alle Tiere bekommen wir zu sehen, sogar ein frecher Honigdachs, der übrigens als mutigstes Tier in dieser Gegend gilt, wackelt unerschrocken vor uns über die Straße. Man sagt ihm nach, dass er nicht mal vor Löwen flieht… Leider war er für unsere Kamera etwas zu flink…
Wir sind schon wieder inder Nähe des Camps als plötzlich das Funkgerät des Jeeps knisternd zum Leben erwacht: Leopardensichtung, nicht allzuweit entfernt! Wir wenden schnell und fahren noch schneller zu dem uns übermittelten Punkt. Tatsächlich, wir entdecken diese stolzen Tiere in einiger Entfernung in einem Baum ruhend. Was für ein Anblick! Endlich reißen wir uns los und machen uns auf den Rückweg zum Camp. Entgegenkommende Fahrzeuge berichten von drei Löwen, die unweit unseres Standortes ein Nickerchen halten. Auch die schauen wir uns noch an, beschließen wir kurzerhand. Wieder haben wir Glück, die Tiere sind noch da, wenn auch schlafend. Nun wird’s aber wirklich Zeit zur Rückkehr, mittlerweile sind wir auch hungrig und durstig und zudem voller neuer Eindrücke.
Jetzt gönnen wir uns etwas Ruhe, wir frühstücken gemütlich, ruhen etwas aus und schauen uns im Camp um. Erst nachmittags wollen wir wieder hinaus, mal sehen, wen oder was wir noch treffen können…Und das war so Einiges! Eine große Elefantenherde mit vielen Jungtieren lief uns über den Weg, kaum dass wir das Camp verlassen hatten. Giraffen, Geier, Büffel, Nashörner… Mit Allen gab's ein Wiedersehen. Die Krönung des Tages war die Bekanntschaft mit einem Rudel Wildhunde. Diese Tiere sind extrem selten geworden, ihr Aussterben gilt als sicher. Der noch vorhandene Genpool ist nicht ausreichend um die Art zu erhalten, erfahren wir von Thomas. Selbst er kann das Glück kaum fassen, ein Wildhunderudel zu sehen. Es stimmt uns traurig und nachdenklich, diese hübschen, hier so unbeschwert spielenden Tiere haben es uns wirklich angetan. Langsam wird es dunkel, wir müssen zurück zum Camp. Die großen Schutztore werden pünktlich zum Sonnenuntergang geschlossen und man hat uns angewiesen diese Zeiten unbedingt zu beachten. Es war ein toller Tag der uns allen sicher lange im Gedächtnis bleiben wird.

Fünfter Tag
Heute nehmen wir Abschied vom Berg-En-Dal-Camp und auch vom „Krüger“. Das Königreich Swasiland ruft und lockt. Ganz langsam fahren wir durch den Park Richtung Außengrenze, wir lassen uns sehr viel Zeit, hoffen auf weitere Tiersichtungen. Elefanten und Giraffen scheinen uns zum Abschied zuzuwinken, Vögel begleiten uns.Schließlich erreichen wir die Außengrenze und bringen die Formalitäten hinter uns. Swasiland und auch schon der Weg dorthin zeigt sich uns als bergige, meist grüne und liebliche Landschaft. Die Menschen sind freundlich, leben gerne in ihrer Kultur und pflegen ihre Traditionen. Ackerbau und Viehzucht prägen das Land. Bei dem kleinen Marktflecken „Candle-Market“ stoppen wir unseren Bus und nehmen uns Zeit über diesen farbenfrohen Basar zu bummeln. Die Einheimischen bieten sehr hübsche Tücher und Schnitzereien feil, wir beginnen zu feilschen und so manch nettes Souvenir findet den Weg in unsere Taschen. Wir erreichen das „Valley of Heaven“, hier befindet sich das erste Wildschutzgebiet des Landes. Wir fahren in den Mliwane-Park ein, in dem hübschen Camp beziehen wir kleine Rundhütten, unser Quartier für die nächsten beiden Tage. Wir haben es eilig, sind gleich mit einem Wildhüter verabredet, zusammen mit ihm starten wir zu einem Streifzug ins Schutzgebiet hinein. Es gibt keine ganz gefährlichen Raubtiere hier, deshalb dürfen wir zu Fuß gehen, eine neue Erfahrung für uns. Wir treffen auf Antilopen, Zebras, Wildschweine, Impalas grasen friedlich in der Nähe, außerdem sind viele Vogelarten hier daheim. Giraffen und Nilpferde halten sich heute versteckt, dafür treffen wir auf zwei Krokodile an einem See, zu denen wir aber respektvollen Abstand halten. Die Landschaft nimmt uns gefangen, zeigt uns all ihre Schönheit in der mittlerweile schon tiefstehenden Sonne. Nun freuen wir uns doch aufs Abendessen, welches wir durchaus zu genießen wissen. Als wir uns grade auf den Weg zu unserer Schlafhütte machen wollen, treffen wir auf eine Gruppe junger Swasi in ihren traditionellen Kostümen, sie überraschen uns mit althergebrachten Tänzen und Gesängen, die sie mit rhythmischen Trommelschlägen begleiten. Eine tolle Vorstellung!

Sechster Tag
Heute wollen wir es etwas ruhiger angehen, wir schlafen etwas länger und frühstücken in aller Ruhe. Wir laufen zurück zu unserer Schlafhütte, dabei machen wir Bekanntschaft mit einer Affenfamilie, eine Weile sehen wir ihren wilden Spielen zu. Später treffen wir uns am Parkeingang um zusammen das kleine Dorf Umphahakatsi-Chief zu besuchen. Die Einwohner empfangen uns freundlich und geben sich allergrößte Mühe uns einige Worte ihrer Sprache beizubringen, auch Lieder und Tänze stehen auf dem Lehrplan. Wir versuchen uns im Strohflechten, die entstandenen Zöpfe knüpfen wir in die äußere Umzäunung des Dorfes. Auch das Maismahlen probieren wir, immer begleitet und angeleitet von den über beide Ohren grinsenden Dorfbewohnern. Am Ende unseres Besuchs dürfen wir einen Blick ins angrenzende Waisenhaus werfen, die Kinder haben fast soviel Spaß an uns wie wir an ihnen. Zutraulich umringen sie uns, bewundern die Fotos, die wir von ihnen gemacht haben und freuen sich über mitgebrachte Spiel-und Schulsachen aus unseren Taschen. Im Waisenhaus nehmen wir auch den Lunch ein, den man uns stolz serviert. Wir verabschieden uns mit dem Gefühl, dass die Kleinen hier gut aufgehoben und untergebracht sind. Wir kehren zum Camp zurück und genehmigen uns etwas Ruhe. Den Nachmittag haben wir frei, Peter und ich beschließen noch eine kleine Wanderung in die nähere Umgebung zu unternehmen. Wir erneuern unsere Bekanntschaft mit Antilopen, Schweinchen, Zebras und unzähligen Vögeln. Vom Krokodil sehen wir heute nur die Schwanzflosse, was uns aber auch nicht weiter stört. Irgendwann haben wir genug, müde und voller neuer Eindrücke treten wir den Rückmarsch an.

Siebenter Tag
Früh um Sechse krabbeln wir aus den Federn und beladen unseren Bus. Jetzt noch rasch frühstücken und schon sind wir wieder unterwegs. Wir rollen durch das nördliche Kwazulu Natal der Grenze entgegen. Die Formalitäten gehen kurz und schmerzlos über die Bühne und schon sind wir wieder in Südafrika. Frühmittags checken wir in die Ezulwini-Lodge ein. Kurze Pause, und schon sind wir bereit zu neuen Taten. Wir haben eine Bootsfahrt auf dem Santa Lucia-See geplant, unser fast schon legendäres Glück scheint zumindest mal ne kurze Pause einzulegen, es regnet! Von den Menschen hier sehnlichst erwartet, stört uns das kühle Nass von oben doch etwas. Dennoch treten wir unsere geplante Bootsfahrt an, erklimmen mutig das Oberdeck des Bootes in der Hoffnung, dass sich Petrus eines Besseren besinnt. Wir werden belohnt, zwar hört der Regen nicht auf, jedoch sehen wir schon bald die ersten Hippos. Ganze Familien sind das, die sich hier im seichten Fluss tummeln, sogar Babys können wir entdecken. Es macht Spaß, diese Tiere aus der Nähe beobachten zu können, ohne die Sicherheit des großen Bootes wäre das nicht möglich. So gemütlich diese Tiere auch wirken, so angriffslustig können sie sein. Krokodile suchen wir auf unserer Fahrt leider vergebens, immer wieder treffen wir dafür auf Hippos und verschiedene Wasservögel. Der Regen pausiert und setzt wieder ein, immer wieder. Wir verlassen das Boot, fühlen uns feucht und kalt, so treten wir die Rückfahrt zur Lodge an, um uns trockenzulegen und aufzuwärmen.

Zweite Woche, achter Tag
Nach der Morgenmahlzeit füttern wir unsere Fotoapparate mit neuem Speicher und starten zu einer Erkundungsfahrt in den nahegelegene Hluhluwe-iMfolozi-Park, dem ältesten der afrikanischen Schutzzonen. Er ist berühmt für seine Nashornpopulation, wir hoffen auf viele Begegnungen und werden abermals nicht enttäuscht. Wir haben tolle Gelegenheiten, diese beeindruckenden Tiere zu beobachten. Auch Büffel entdecken wir und am Ende sogar zwei Löwen, wenn auch nur aus der Ferne und gut getarnt. Wieder geht eine sehr erfolgreiche Pirschfahrt dem Ende zu und wir verlassen am Nachmittag diesen landschaftlich wunderschönen Park. Auf der Rückfahrt zur Lodge halten wir bei dem kleinen Dorf Mzamo, dieses ist uns schon heute morgen aufgefallen. Es sieht urtümlich aus, aber sehr einladend. Unser Eindruck trügt uns nicht, wir werden vom Chief, das ist wohl eine Mischung zwischen Bürgermeister und Häuptling, warm empfangen. Er erklärt uns, dass das Dorf nach alten Überlieferungen aufgebaut wurde. Eine Gruppe junger Zulu versucht hier wie ihre Vorfahren zu leben, ohne jeglichen technischen Fortschritt, was gar nicht so einfach ist. Während unseres Aufenthalts lernen wir viel über die Bräuche, Traditionen und Strukturen der alten Zuludörfer.

Neunter Tag
Heute geht’s weiter ins Landesinnere, wir freuen uns auf die malerischen Drakensberge mit ihren Wasserfällen. Aus dem Busfenster sehen wir einen kleinen Ananasmarkt und beschließen, anzuhalten und uns mit den leckeren Früchten einzudecken. Es gibt auch allerlei Kunsthandwerk zu bestaunen, Holzschnitzereien, Perlenschmuck und vieles mehr. Wir kaufen ein, feilschen mit den Marktbeschickern um gute Preise, schnappen schließlich unser erstandenes Obst und schon sind wir wieder auf der Landstraße. Unsere Lunchpause verbringen wir in Howick Falls. Hier haben wir Gelegenheit, einen der Wasserfälle genauer in Augenschein zu nehmen und die Auslagen des hiesigen Kunsthandwerkermarkts zu begutachten, was wir natürlich ausgiebig tun. Gestärkt und zufrieden mit dem Erlebten klettern wir wieder in unseren Bus und treten die letzte Etappe unserer langen Fahrt an. Bald sehen wir die Drakenberge in der Ferne auftauchen. Unser Weg führt weiter darauf zu und schließlich hinein ins Gebirge bis wir endlich in „The Cavern“ ankommen. Hier beim Klaklamba-Drakensberg-Park wollen wir zwei Nächte verbringen.

Zehnter Tag
Wir haben uns gut ausgeschlafen, lecker gefrühstückt und sind voller Tatendrang. Wandern ist heute angesagt, wir befinden uns unmittelbar am Klaklamba-Drakensberg-Park, dieser ist Teil des Weltkulturerbes. Unser Weg führt uns stets bergauf durch diese wunderschöne Landschaft. Endlich oben angekommen genießen wir einen tollen Blick zum sogenannten „Amphitheater“, einer ca. 5m langen Felswand, bis zu 1200m hoch. Wir genehmigen uns eine verdiente Pause mit Tee vom Lagerfeuer, frisch gekocht von unseren einheimischen Begleitern, bevor wir den Abstieg in Angriff nehmen. Dieser ist sehr steil und wir haben unsere liebe Not heil unten anzukommen. Endlich ist es geschafft, gerade rechtzeitig um uns beim Lunch zu stärken. Wir sind ganz schön geschafft, aber nach einer kurzen Ruhepause erwachen unsere Lebensgeister ganz allmählich wieder, wir spülen uns den roten Staub vom Körper und sind bereit zu neuen Taten. Ganz gemütlich schlendern wir nun umher, genießen die herrliche Landschaft bis die Sonne hinter den Bergen verschwindet.

Elfter Tag
Wir verlassen unser Domizil und fahren weiter, das Königreich Lesoto ist unser nächstes Ziel. Lesoto ist der südlichste Binnenstaat der Welt und lockt uns mit seinen Naturschönheiten und kulturellen Erbe. Vorerst aber fahren wir noch ein Stück weit an den Drakensbergen entlang und bewundern immer wieder ihre Schönheit. Leider dürfen wir mit unserem Bus auf der schmalen und kurvigen Strecke nicht anhalten. Das gilt auch für den für seine schroffe, doch grüne Felslandschaft berühmten Nationalpark, durch den wir langsam rollen. In dem kleinen Städtchen Clarence halten wir an und bummeln durch die Galerien und kleinen Kunsthandwerksläden. Wir setzen unseren Weg durch die landschaftlich geprägte Region bis zur Grenze, die wir problemlos passieren, fort. Das Königreich Lesoto liegt zwischen 1400 und 3600 Meter hoch und ist somit das einzige Land, dessen komplettes Hoheitsgebiet so hoch liegt. Es ist sonnig, aber entsprechend der Höhe sehr kalt, ein steifer Wind bläst uns richtig durch. Wir durchfahren eine Hochebene, langsam rücken die Felswände näher zusammen. Auf dem Paradise-Pass müssen wir einfach anhalten, der Blick ist atemberaubend! Die letzten 7 Kilometer bis zur Maleralea Lodge sind eine Herausforderung für Mensch und Material, aber wir schaffen das und checken unbeschadet in dieser ursprünglichen Lodge ein. Eine erste Orientierunsrunde ist selbstverständlich, dafür sind wir nie zu müde. Was wir sehen, lässt uns erwartungsvoll auf den nächsten Tag blicken.

Zwölfter Tag
Heute fangen wir den Tag ruhig an, wir haben keine Eile. Wir frühstücken gemütlich und starten zu einer langsamen Wanderung durch das sehr weitläufig angelegte Dorf. Die Hütten sind von Feldern umgeben, Schafe und Kühe weiden genüsslich überall da, wo sie frisches Grün finden, auch die riesigen Aloe-Pflanzen werden gerne geknabbert. Die Dorfbewohner rufen uns immer wieder freundliche Grüße zu, fragen, wie es uns geht. Kinder folgen uns in der Hoffnung auf Süßigkeiten. Wir verteilen unser Lunchpaket, werden mit strahlenden Kinderaugen belohnt. Voller neuer Eindrücke kehren wir ins Camp zurück. Mittags starten wir zu einem geführten Dorfspaziergang. Wir statten dem örtlichen Krankenhaus einen Besuch ab, einige von uns haben Medikamente mitgebracht, die hier dringend benötigt werden. Auch eine kleine Hausbrauerei schauen wir uns an und schnuppern zumindest an diesem Bier, zwei ganz Mutige probieren das Gebräu sogar. Wieder in unserer Lodge angekommen machen wir noch dem örtlichen Medizinmann/Schamanen unsere Aufwartung. Der Reihe nach betreten wir seine Hütte, werfen einige Muscheln und Steine in einen Kreis, der Schamane liest daraus eventuelle Krankheiten und Charaktereigenschaften ab. Verblüffend oft trifft er dabei ins Schwarze, wie wir später feststellen, als wir uns gegenseitig vom Erlebten in der Hütte berichten.

Dreizehnter Tag
Wir lassen die Schönheit Lesotos hinter uns, Cradock, eine historische Stadt lockt uns. 1814 als Grenzfestung gebaut, ist sie heute ein wichtiges landwirtschaftliches Zentrum, und schön noch dazu. Hier gibt es noch viele viktorianische Häuser, liebevoll und behutsam renoviert. Unsere Unterkunft ist schon fast eines Königs würdig, zumindest aber eines Grafen. Unser heutiges Domizil ist wunderschön eingerichtet. Zwei Schlafzimmer, zwei Bäder, Küche und ein großer Wohn-Essbereich. Hier ist sogar der Tisch liebevoll gedeckt, wir glauben's kaum…Etwas widerwillig verlassen wir unser luxuriöses Heim und ziehen zu einem Stadtspaziergang los. Wir bummeln gemütlich durch die Straßen und Läden, trinken einen leckeren Cappuccino, lassen die Stadt auf uns wirken. Wir genießen die Ruhe, verbringen den Nachmittag ohne die leichte Hektik, die so typisch für Rundreisen ist. Ein fürstliches Abendessen rundet diesen Tag ab, fast finden wir es schade, dass wir hier nur eine Nacht bleiben…

Vierzehnter Tag
Unser Ziel ist der Addo Elephant Nationalpark, wieder mal suchen wir nach Nashörnern, Elefanten, Löwen, Leoparden und Büffeln. Sehr erfolgreich ist unsere erste Pirschfahrt hier leider nicht, es ist noch zu früh und auch zu heiß. Einige kleinere Tiere, Springböcke und Antilopen, und auch ein auch ein Opossum entdecken wir. Schildkröten sind momentan die große Überraschung, wir sehen einige, große und kleine. Sie sind zwar heimisch hier, jedoch nicht sehr zahlreich. Wir fahren zurück zum Camp und essen eine Kleinigkeit, bevor wir wieder aufbrechen. Auch unsere zweite Fahrt startet zäh. Je weiter der Tag allerdings voranschreitet, je mehr Tiere erblicken wir. Elefanten, Büffel und sogar einen Schakal sichten wir, außerdem erneuern wir unsere Bekanntschaft mit dem Dung-Beetle, den wir im „Krüger“ schon kennengelernt haben. Wir genießen den wunderschönen Sonnenuntergang und kehren gerade rechtzeitig vor Torschluss zurück.

Dritte Woche, fünfzehnter Tag
Wieder packen wir unsere Siebensachen in den Trailer und pirschen uns ein letztes Mal durch den Park. Dieses Mal sind wir erfolgreicher, das frühe Aufstehen hat sich gelohnt. Wir haben relativ viele Tiersichtungen heute morgen, auch ein Schakal war wieder dabei. Eine kleine Elefantenherde krönte unsere letzte Pirschfahrt in diesem Urlaub. Schließlich verlassen wir diesen landschaftlich schönen Park und fahren weiter entlang der Südküste Südafrikas. Bald schon erhaschen wir einen ersten Blick aufs Meer. Bei der Storm-River-Bridge machen wir einen Fotostop, genießen den Blick in die tiefe Schlucht. Wir befinden uns jetzt auf der Garden-Route, eine für ihre Schönheit bekannte Region. Wir erreichen Storm-River-Village, unser Zuhause für die nächsten beiden Tage, stellen unseren Trailer ab und brechen sofort auf zum Tsitsikamma Park. Hier machen wir eine kleine, aber sehr schöne Wanderung an den Klippen entlang, überqueren die 2 Buchten über Hängebrücken, eine wackelige Angelegenheit, die wir uns aber nicht entgehen lassen. Ein Regenschauer überrascht uns, etwas Schutz gewährt uns die dichte Vegetation, dennoch kommen wir leidlich durchfeuchtet oben bei unserem Bus wieder an. Allan fährt uns rasch zur Lodge zurück, eine heiße Dusche und trockene Kleider heben unsere Laune prompt und wir freuen uns aufs Dinner.

Sechzehnter Tag
Gleich nachdem wir uns am Frühstücksbuffet sattgefuttert haben geht es los zu einer nahegelegenen Tierauffang- und Auswilderungsstation. Hier werden verletzt oder verwaist aufgefundene Tiere, vorwiegend Katzenartige, gesundgepflegt und dann möglichst wieder in die Freiheit entlassen. Ein Teil der Tiere verbleibt allerdings auch dauerhaft hier, findet eine sichere Heimat. Beispielsweise entdecken wir in einem der großen Gehege eine afrikanische Wildkatze, die ein Bein verloren hat. In der Wildnis hätte sie keine Überlebenschance. Der einheimische Guide gibt uns Verhaltensregeln mit auf den Weg, erklärt uns viel über das Wesen der einzelnen Rassen. Er kennt die Schlupfwinkel seiner Schützlinge gut und ermöglicht uns dadurch so manchen Blick auf diese herrlichen Tiere, was natürlich auch willkommenes Futter für unsere Kameras bedeutet. Einige der Gehege dürfen wir sogar betreten, auf diese Weise kommen wir z.B. den Geparden und Wildkatzen sehr nahe. Tiger und Löwen jedoch besuchen wir mit etwas mehr Sicherheitsabstand. Widerwillig reißen wir uns los, für den frühen Nachmittag planen wir, aufs Meer hinaus zu schippern, wir hoffen auf Walbegegnungen. Angetan mit Schwimmwesten klettern wir in ein kleines Boot und brausen über die Wellen. Wir erklimmen hohe Berge und wallen in tiefe Täler, die Gischt spritzt uns um die Ohren. Die Wale allerdings sind heute nicht sehr gesellig. Es dauert lange bis wir ein Paar dieser beeindruckenden Tiere entdecken, wenn auch nur für einen kurzen Moment. Die Wellen spielen mit unserem Boot, ans Fotografieren ist nicht zu denken. Diese Eindrücke müssen wir in Kopf und Herzen mitnehmen. Wir kehren zum Land zurück, leicht torkelnd und etwas flau im Magen laufen wir zum Bus, um nach Tsizikamma-Village zurückzukehren. Nun haben wir noch etwas Zeit, uns diese hübsche Lodge samt dem Dörfchen näher anzuschauen, bevor wir uns das Dinner schmecken lassen.

Siebzehnter Tag
Wir werfen unsere Siebensachen in den Bus und rollen für eine Weile am Indischen Ozean entlang. Entgegen aller Prognosen lacht die Sonne, im Küstenstädtchen Knysna, welches in einer herrlichen Lagune liegt, fahren wir auf eine Anhöhe, laufen ein kurzes Stück und vor uns tut sich ein herrliches Bild auf: Berge, das Meer, Wellen, die tosend an die zerklüfteten Klippen donnern, wie hineingetupft dazwischen die Häuser der Stadt. Endlich reißen wir uns los von diesem Anblick, fahren weiter landeinwärts in Richtung Outeniqua-Berge, überqueren diese und fahren in die kleine Karoo hinein. Die Vegetation, bisher schwellend grün und dicht, ändert sich, wird lichter und trockener, bleibt aber lieblich. Gegen Mittag kommen wir in Oudtshoorn an, wo wir in ein kleines Hotel einchecken. Wir erkunden den Ort, bewundern das Kirchlein und die hübschen Häuschen. Wir stärken uns in einem netten Café, bevor wir zum Hotel zurückkehren. Mittags wollen wir uns noch die berühmten Cango-Caves anschauen. Unterwegs am Straßenrand schauen neugierige Strauße über die Zäune, es gibt hier viele Straußenfarmen. Nicht umsonst gilt Oudtshoorn als Welthauptstadt der Strauße. Wir halten zu einem Fotostopp, amüsieren uns königlich über diese neugierigen Tiere. Sobald wir uns dem Zaun nähern, eilen die großen Vögel in Scharen herbei, um uns zu begutachten. Einige besonders Vorwitzige versuchen sogar, Ohrringe und Kameras zu schnappen. Wir fahren weiter und erreichen den Höhleneingang. Hier empfängt uns eine völlig andere Welt, die uns durch ihre schiere Größe und Schönheit beeindruckt. Eindrucksvolle uralte Stalagmiten und Stalagtiten, die zu bizarren Formationen zusammengewachsen sind, riesige Höhlen, wir sehen und staunen…

Achtzehnter Tag
In der Frühe starten wir zur letzten Etappe unserer Reise. Heute werden wir Kapstadt erreichen. Unser Weg führt weiter die R 62 entlang, der Traumstraße Südafrikas. Wir schauen uns in Ronnies Sex Shop um und lachen über die originelle Einrichtung. Ronnie, ein weithin bekanntes Original in dieser Gegend, wollte ursprünglich einen Gemischtwarenladen hier eröffnen, baute ein Haus und schrieb mit großen Buchstaben „Ronnies Shop“ an die Hauswand. Seine Freunde erlaubten sich den Spaß, die Aufschrift mit dem Wörtchen „Sex“ zu erweitern, was viele Neugierige anlockte. Ronnie aber verwandelte die Not in eine Tugend und machte daraus diesen originellen Pub, der bis heute von Touristen wie Einheimischen gerne besucht wird. Die Landschaft verändert sich wieder, nun rollen wir durch ein breites Tal, hier gedeiht der berühmte südafrikanische Wein überall. Wir kehren in eines der vielen Weingüter ein, speisen und machen im Anschluss eine Weinprobe. Leicht beschwipst klettern wir wieder in unseren Bus. Wir erreichen Stellenbosch, eine hübsche Kleinstadt. Leider ist uns die Zeit etwas davongelaufen, ein weiterer Stopp ist nicht drin.
Nun aber los, Kapstadt erwartet uns. Reibungslos und staufrei (oh Wunder) kommen wir an, checken in unserem Hotel ein und starten unmittelbar zu einer Orientierungsrunde, eine kleine Stadtrundfahrt wenigstens muss sein. Wir schauen uns den botanischen Garten an und das Parlament, bummeln die Long-Street entlang, die wohl afrikanischste Straße Kapstadts. In Marcos „Afrika Place“ nehmen wir unser Dinner ein, eine tolle Musik und Tanzgruppe heizt uns kräftig ein mit temperamentvollen Rhythmen. Schließlich kehren wir müde in unser Hotel zurück und fallen in die Betten.

Neunzehnter Tag
Wir brechen zeitig auf heute morgen, wir haben viel vor. Unser Weg führt heraus aus der Stadt, das Kap Der Guten Hoffnung ist unser erstes Ziel. Gemütlich rollen wir durch die Vorstadt, tasten uns an der Atlantikküste entlang. Wieder einmal treffen wir auf eine der Traumstraßen der Welt, den berühmten Chapman's Peak Drive. Landschaft und Aussicht sind atemberaubend. Nun sind wir gespannt aufs Kap, fahren in den Nationalpark ein. Wir erreichen die Küste und haben unsere Freude an diesem schönen Fleckchen Welt. Noch ein paar Kilometer weiter dringen wir vor, bis an den südlichsten Punkt Afrikas, markiert durch eine Holztafel. Die Wind pustet uns ordentlich durch, wir fühlen uns pudelwohl. Jetzt steuern wir den „Signal-Hill“ an, dies ist der Punkt, von dem aus wir die schönste Aussicht auf Kapstadt mit dem Tafelberg im Hintergrund haben, zumindest verspricht uns das Thomas, unser Guide. Und, wie so oft auf dieser Reise, behält er Recht. Hier herauf zu fahren war die beste aller Ideen, wir werden mit strahlendem Sonnenschein belohnt, während sich der Tafelberg selbst immer wieder mit Wolken schmückt, die von einem heftigen Wind dort herumgepustet werden und die Sicht auf die Stadt nehmen. Zum Abschluss dieses herrlichen Tages setzt uns Allan an der Waterfront ab, hier verbringen wir den Rest des Tages, den wir mit einem letzten gemeinsamen Dinner beschließen.

Zwanzigster Tag
Nun ist er doch gekommen, unsere Abreisetag…Wir wären aber nicht wir selbst, würden wir den Vormittag nicht nutzen. Wir laufen ein kurzes Stück bis zum „Maleienviertel oder auch Bo Kaap“, wir haben die hübschen bunten Häuschen gestern im Vorbeifahren entdeckt und wollen sie heute noch näher erkunden. Hier lebt vorwiegend die „Coloured“ genannte Bevölkerung, eine gesunde Mischung aus Schwarzen, Weißen, Indern und und… Nicht umsonst ist Kapstadt als größter Genpool der Welt bekannt. Übrigens ist es hier politisch völlig okay, die Menschen Schwarze, Weiße oder Coloured zu nennen. Auf dem Rückweg bummeln wir noch ein letztes Mal über den großen „Greenmarket“, schauen auch beim „Castle of Good Hope“ vorbei, und bestaunen die noch im Original erhaltene Gebäude. Nun wird’s aber Zeit, der Flieger wartet nicht. Wir kehren rasch zum Hotel zurück und werden zum Flughafen gebracht.

Ein wunderschöner und erlebnisreicher Urlaub geht zu Ende, aber wir kommen wieder. Ganz bestimmt!

Wir hoffen, unsere Begeisterung für Afrika samt seinen Menschen und Tieren hat euch nicht gelangweilt sondern ebenso begeistert wie uns.

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