Geschichten von unterwegs

Reisebericht: Nepal – Alle Highlights der Everest Region gesehen

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23 Tage Trekkingrundreise vom 20.03. – 10.04.2015

Meine vierte Reise nach Nepal führte mich erstmalig zum Trekking in die Everest Region, die sozusagen „Neuland“ für mich darstellte. Nach dem bekannten Gewusel in Kathmandu ging es dann auch gleich per Kleinflugzeug nach Lukla und ich war überrascht von der supersoften Landung. Die nächste Überraschung folgte sogleich – ich hätte nie gedacht wie gut die Lodgeinfrastruktur in dieser Region inzwischen ausgebaut ist. Auch die Verpflegung mit Dingen des täglichen Bedarfs war aufgrund vieler kleiner Geschäfte fast überall problemlos möglich.

Die ersten beiden Tage waren von der üppigen Frühjahrsvegetation im unteren Khumbutal geprägt, wunderschön grün und voller bunt blühender Bäume, Sträucher und Blumen. Wir waren hier natürlich nicht allein unterwegs – neben Touristen aus der ganzen Welt teilten wir uns die Wanderwege mit zahlreichen Eseln, Pferden, Yaks und den einheimischen Nepali. Da es in der ganzen Everest-Gegend keine einzige Straße gibt, und somit glücklicherweise auch keinen Autoverkehr, müssen sämtliche Güter auf diesen Wegen transportiert werden und man staunt wie gut das alles funktioniert.

Nach Überquerung der spektakulären aber sehr sicheren Hillary-Hängebrücke ging es stetig bergan zum traumhaft gelegenen Sherpaort Namche Bazar. Hier merkten wir das erste Mal die eher ungewohnte Höhe und somit passte es perfekt, dass wir den nächsten Tag zur Höhenanpassung nutzen konnten. Als wir später ohne Probleme die 4000er Höhenmarke überschritten, wurde das Gelände immer hochalpiner, gesäumt mit spektakulären Blicken auf die ganzen bekannten schneebedeckten Bergriesen des Himalaya. Ein absolutes Highlight war für mich die Besteigung des Gokyo Ri bei strahlendem Sonnenschein, von hier aus war der Mount Everest zum Greifen nah!

Das Schöne an der 3-Pässe-Tour ist, dass man auch die ganzen ruhigen und sehr ursprünglichen Seitentäler der Region kennen lernt. Hier waren wir teilweise sogar allein unterwegs und konnten in aller Stille die faszinierende Landschaft genießen.

Ein riesiges Lob muss an dieser Stelle auch unseren absolut zuverlässigen Trägern und Guides überbracht werden. Auch wenn wir schneebedingt nicht über alle Pässe gehen konnten, hat das Team immer wunderschöne Alternativrouten aus dem Ärmel gezaubert und am Ende haben wir sogar mehr gesehen als ursprünglich geplant.

Für alle, die sämtliche Highlights der Everest Region kennen lernen möchten und gern auch abseits der Hauptrouten unterwegs sind sowie die konditionellen Anforderungen der drei 5000er Pässe nicht scheuen, ist dies die ideale Reise.

Martin Kunze vom DIAMIR Team

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