Geschichten von unterwegs

Reisebericht: Äthiopien – Von den Semien-Bergen in die Wüste Danakil

Teilen

Äthiopien – Vom Abessinischen Hochland in die Wüste Danakil- 20 Tage Trekking- und Kulturrundreise vom 15.02.-06.03.14

Wir waren in Äthiopien unterwegs, hier ein kurzer Bericht:

vom Himmel in die Hölle – Kirchen, Lucy, Berge, Wüste und der Vulkan Mitte Februar sind wir zu unserer Reise nach Äthiopien aufgebrochen, zur Wiege der Menschheit, zu den Kirchen des himmlischen Jerusalem, zum Weltnaturerbe Semien-Berge, zu Klöstern, in die Wüsten-Hölle mit ihren Salzarbeitern und den brodelnden Schwefelquellen, vorbei an endlosen Kamelkarawanen und schließlich an den Rand der Vulkans.

Addis Abeba ist tatsächlich eine Stadt wie viele andere, hektisch und laut. Doch die Kirchen, der alte Palast Meneleks II. und das Museum sind angenehme Ruhepole. Ein Blick auf unsere Ahnin „Lucy“ enttäuscht, weil sie so klein ist und lasst doch ehrfürchtig werden.

Lalibela mit seinen Kirchen, in den Felsen und aus dem Felsen geschlagen, war ein Höhepunkt und einfach nur beeindruckend. Der Aufstieg zum alten Kloster eine erste Herausforderung an die Höhentauglichkeit.

Die Fahrt über Land, endlos auf und ab, nach Gondar und dann in die Berge: die Schönheit der Semien-Berg einfach atemberaubend.

Axum, die alte Königsstadt, stellt uns die Königin von Saba vor.

Und dann die Danakil. Staub ohne Ende, Hitze und das Campen im Dorf – outside auf einfachen Bettgestellen unter freiem Himmel.

Die Salzarbeiter haben unseren Respekt, die Karawanen auch, der Schwefel reizt unsere Nasen, aber der nächtliche Vulkan ist das Schönste und Größte, was wir gesehen haben. Alle sind von dieser so ungeheuren Naturgewalt einfach überwältigt.

Der lange Weg zurück nach Addis lässt uns Zeit, alles einzuordnen und immer wieder staunend zurückzublicken. Die letzte Nacht im Awasch-Camp lässt uns noch einmal Afrika atmen, bevor Addis uns wieder laut und hektisch auf unsere Rückreise einstimmt.

Passende Reisen von DIAMIR